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WH 326 in Merzig
Kontakt : Herrn MertaIm Frühjahr 1940, als eines von vier baugleichen Bauwerken, wurde dieser Stand in den Hochwasserschutzdamm in Merzig eingebaut. Bei der Grundversion handelt es sich um einen Regelbau 110b (Stand mit Dreischartenturm), welchem als Sonderkonstruktion ein 13m Hohlgang, sowie ein Eingangsbauwerk eingefügt wurden. Dies war notwendig, da das Bauwerk komplett in den Damm eingelassen wurde, und daher der Eingang verlegt werden mußte.
Vom Bauwerk ist nicht besonders viel in der Landschaft zu erkennen- feindseitig ist lediglich der Dreischartenturm 407P9- und am Hinterhang des Dammes das Eingangsbauwerk.
Die komplette Konstruktion wurde in Ausbaustärke Bneu (2m Wand- und Deckenstärke) und in Trogbauweise errichtet. Trogbauweise bedeutet, das Bauwerk wurde in eine Wanne gebaut, welche es vor Hochwasser und Grundwasser schützt, denn es steht im Hochwasserbereich der Saar.Das Eingangsbauwerk ist über 2 Treppen zu erreichen, die an den Flankenmauern des Trogs hinab zum Eingang führen. Eine Eingangsverteidigungmit Gewehrschartenverschluss 48P8 sichert die Eingangspanzertür 446P01.Das kleine Bauwerk ist als 1. Gasschleuse vor dem Hohlgang ausgebaut und mit einer Gasklapptür 19P7 zum Hohlgang hin abgeschlossen. Auch der Notausgang wurde vom eigentlichen Regelbau wegverlegt, und führt nun durch einen 24m langen Kriechgang zum Aufstieg, der sich heute unter der Bundesstraße 51 befindet, die auf dem Damm verläuft.
Seit 2001 wird der Bunker restauriert und sollte dem Studienkreis Interfest e.V. als Museumsbunker dienen. Allerdings zog sich die Interfest aus dem Projekt zurück und nun restauriert der "Projektleiter" Marc Merta den Bunker in Eigenregie. Wegen der Restauration ist das Bauwerk derzeit nicht zu besichtigen. Weitere Infos und Kontakt: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it
Text : M. Lauer
Bauplan : Sebastian Scherr
Photos : WH 326 Photos : Markus Lauer
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